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Endlich,
Marie!
 »Äntligen«
(endlich) heißt Marie Fredrikssons »Best
of«-CD, die in ihrem Heimatland Schweden alle
Chart-Rekorde bricht. In Deutschland eigentlich nur als
Roxette-Sängerin bekannt, hat die charismatische
Skånin eine 20-jährige Solokarriere hinter
sich. (Wie auch ihr Roxette-Partner Per Gessle im
Übrigen, der mit seiner 80er Jahre-Band
»Gyllene Tider« gerade Auferstehung feiert).
Wer Fredriksson schon länger kennt, wird jubilieren:
Es sind tatsächlich ihre besten Lieder, der
nagelneue Bonustrack »Äntligen« ist
ebenfalls ein rechter Ohrwurm, mit dem sie allen Fans aus
der Seele spricht! (ad)
Marie
Fredriksson: Äntligen
1984-2000
(EMI)
CD
anhören oder bestellen bei unserem Partner
JPC
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Humppa,
humppa, tätärä ...
Welch
Vielfalt an anarcho-spaß-punkigen Combos doch die
finnischen Wälder durchstreifen. Einige verlassen
sie sogar und suchen deutsche Lande heim. Dazu
gehören Eläkeläiset, die ihre Sicht der
Welt im Takt von Humppa präsentieren, dieser
volkstümlich-polkalastigen Stilrichtung, die hier
up-tempo, schräg, mit ironisch-derben finnischen
Texten daher kommt. Eine treue Fangemeinde schwört
auf die live-haftigen Gigs der Truppe. Auch am Hofe des
Humppa-Königs (Albumtitel) geht die Post ab,
dafür sorgen nicht zuletzt zahlreiche Live-und
Session-Einsprengsel. Dabei wird auch manch vertraute
Melodei verwurstelt. Abgefahren!
(Heiner
Labonde)
Elekeläiset:
Humpan Kuninkaan Hovissa
(Humppa Rec./Indigo)
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Durchbrechende
Qualitäten
 Trotz
ihrer 29 Jahre besitzt die in Dänemark geborene und
nun in Norwegen lebende Pianistin schon genug Reife
für ein eigenes Trio. Mit abgehackten, doch stets
federleicht swingenden Kadenzen bewegt sich Maria
Kannegard in der Nachfolge von Thelonious Monk und Geri
Allen. Bei »Mind The Stars/ Down In Oz« - einem
der atmosphärischen Höhepunkte ihres
Debüts - steigt sie jedoch auch in klangmalerisch
dunkles Terrain hinab. Kurz: Ihr Modern Jazz leistet sich
einige Free-Abstecher, bietet dem Hörer aber dennoch
die nordisch klare Form und Struktur einer
abgeschlossenen Geschichte. Eine Newcomerin mit
Potential! (Peter
Bickel)
Maria Kaanegard
Trio: Breaking The
Surface
(ACT)
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No brain, no pain
Bislang
erstaunte es noch jeden, dass die Rednex aus Schweden
kommen. Die Band selbst gab sich gerne den Anstrich, sie
wären texanische Cowboys - oder das, was sie
dafür halten. Nun sind sie also zurück und
suchen uns mit dem Titel »The way I mate« heim,
das nichts anderes heißt als »So paare ich
mich«. Der restliche Text der in gewohnter Weise im
Country-Square-Dance Takt gehaltenen Hoppel-Songs
reißt das Niveau noch weiter in den Keller - auch
wenn das bei diesem Songtitel kaum noch vorstellbar
scheint. Mit ausgeschaltetem Gehirn lässt sich
bestimmt Spaß haben - trinken Sie einfach einen
Liter Jack Daniels, genau wie der Komponist und Texter.
(ad)
Rednex: The Way I
mate (Zomba)
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Von Finnland nach Texas ...
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in 3:48 Minuten! Endlich auf einer Longplay-CD findet
sich Wimme Saaris Hit »Texas«, bei dem die
Zuhörer schon mal lautstark in Verzückung
geraten und sich in spontanen Square-Dance Einlagen
gefallen. Ansonsten wieder eine in gewohnter Weise
meditative Platte, voller Tiefe und Ruhe. Doch lassen
sich die Bilder der Imagination zur diesmal neuen
musikalischen Richtung nicht mehr so leicht verorten. Wo
Wimme auf seinem Debut-Album Lapplands Weiten durch seine
traditionelle Musik in ein fast sichtbares (Klang-)Bild
fasste, reist er jetzt durch moderne Fusion-Welten, von
denen man nicht so genau weiß, wo sie liegen.
Erwartet man Lappland, wird man enttäuscht.
Öffnet man sich Saaris neuer Welt, erweitert man
seinen inneren Horizont. Eine CD, mit der er aus der New
Folk-Ecke tritt. Jazz in Sicht? (ad)
Wimme Saari: Cugu
(Westpark)
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Heavy classic
Wenn
der norwegische Jazzgitarrist Terje Rypdal eine Symphonie
für großes Orchester komponiert, dann darf man
mit Recht erwarten, dass er traditionelle
Hörge-wohnheiten gründ-lich gegen den Strich
bürstet. Allzu mutig ist Rypdal dagegen sein
Dop-pelkonzert für zwei E-Gitarren und Orchester
geraten, in dem er zusammen mit Rockgitarrist Ronni Le
Tekro in die Saiten greift, dass es stellenweise nur so
scheppert. Dann wieder schmachtende Klänge wie zu
einem Hollywood-Film der B-Klasse. Quo vadis, Terje?
(ms)
Terje Rypdal:
Double Concerto, 5th Symphony
(ECM)
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